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DSGVO-Check: Cookies, Tracker und Google Fonts
Der DSGVO-Check prüft 6 Punkte, an denen Abmahnungen am häufigsten ansetzen. Er schaut sich den ersten Aufruf deiner Seite an, bevor irgendjemand auf "Akzeptieren" geklickt hat.
Du bekommst immer das komplette Protokoll mit allen sechs Bereichen.
Diese 6 Punkte prüfen wir
- 01
Impressum
Geschäftsmäßige Websites in Deutschland brauchen ein leicht erreichbares Impressum nach § 5 DDG. Fehlt es, drohen Abmahnungen.
- 02
Datenschutzerklärung
Sobald eine Website personenbezogene Daten verarbeitet, und das tut praktisch jede, braucht sie eine Datenschutzerklärung.
- 03
Cookies vor der Einwilligung
Tracking- und Werbe-Cookies dürfen erst gesetzt werden, wenn der Besucher zugestimmt hat. So steht es im TDDDG.
- 04
Tracker und Consent-Tool
Google Analytics, Meta-Pixel und Co. brauchen eine Einwilligung. Ohne Consent-Tool ist das praktisch nicht sauber lösbar.
- 05
Google Fonts von Google-Servern
Werden Schriften direkt von Google geladen, geht die IP-Adresse jedes Besuchers an Google. Das LG München hat das 2022 als Verstoß gewertet.
- 06
Eingebettete Fremddienste
YouTube-Videos, Google Maps und reCAPTCHA übertragen Daten an Google, sobald die Seite lädt, nicht erst beim Anklicken.
Einordnung
Genau dieser erste Moment ist der kritische: Setzt die Seite schon Werbe-Cookies, lädt sie Schriften von Google, startet sie ein YouTube-Video im Hintergrund? Das alles passiert, bevor ein Besucher zugestimmt hat, und genau das ist das Problem.
Wir sagen es deutlich: Das ist eine technische Prüfung und keine Rechtsberatung. Wir sehen, ob ein Impressum verlinkt ist, nicht ob es vollständig ist. Wir sehen Tracker im Quelltext, aber nicht jede Einstellung im Consent-Tool. Im Zweifel gehört die Seite zu einem Anwalt, der sich mit IT-Recht auskennt.
Häufige Fragen
Ist meine Seite DSGVO-konform, wenn alles grün ist?
Das kann kein automatischer Check versprechen. Grün heißt: Die häufigsten technischen Fehler haben wir nicht gefunden. Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung und Einwilligungstexte prüft nur ein Mensch.
Warum sind Google Fonts ein Problem?
Werden die Schriften direkt von Google geladen, geht die IP-Adresse jedes Besuchers an Google. Das LG München I hat das im Januar 2022 als Verstoß gewertet. Lokal eingebundene Schriften lösen das Problem.
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Nur, wenn du Cookies oder Dienste einsetzt, die nicht technisch notwendig sind, also Statistik, Werbung oder eingebettete Fremddienste. Wer nichts davon nutzt, braucht keinen Banner und sollte auch keinen zeigen.